Ibis in der Presse

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De mewerkende reporter

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1 November 2009

boekenkastkist

boekenkastkist

25 November 2008

26 October 2008

Hans met IFA award

Hans met IFA award

27 September 2008

24 July 2008

23 May 2005

Vom 20. bis 22. Mai fand in Düsseldorf die Bestatterfachmesse BEFA statt. Bogra nahm mit seinem eigenen Sortiment Särgen an dieser Messe teil u.a. mit dem Ibis Bücherregalsarg, dem Aufbahrungssarg Gizeh und dem Kindersarg Thebe. Auch in Deutschland zeichnet sich ein neuer Trend in Bezug auf das Thema Bestattung ab. Mit unseren unlackierten Särgen und Tragbahren können wir dem wachsenden Umweltbewusstsein in Deutschland eine interessante Alternative bieten. Die Reaktionen auf der Messe waren jedenfalls positiv.

Sieh unterstehendes Foto und besuchen Sie auch die Website von Bogra
BEFA uitvaartvakbeurs in Duitsland

BEFA uitvaartvakbeurs in Duitsland

28 February 2005

Sonntag den 27. Februar befasste sich die Sendung IKON Live mit dem Thema „Trauerbewältigung".
Die Filmaufnahmen hierzu wurden bei Ibis gemacht. Gezeigt wurde, wie Särge hergestellt werden und welche Rolle ein Sarg bei der Trauerbewältigung spielen kann. Alle unsere Särge waren in der Sendung zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Kindersarg Thebe 65.

20 September 2004

Vom 16. bis 18. September war Ibis mit einem kleinen Stand auf der alle vier Jahre stattfindenden Bestatterfachmesse in Utrecht vertreten. Die Messe zog viele Besucher an. Großes Interesse galt vor allem unserem neuen Aufbahrungssarg Luxor 200 und dem Kindersarg Thebe 65.

10 March 2004

Seit dem 1. Januar arbeiten Ibis, Neue Wege der Bestattung, und Bogra GmbH zusammen. In Zukunft können Sie das gesamte Sortiment von Ibis bei Bogra bestellen. Der Versand geschieht via Bogra Depots, was eine erhebliche Verbesserung der Lieferbedingungen bedeutet. Ibis kann sich dadurch seinem
eigentlichen Aufgabenbereich widmen, nämlich der Entwicklung und Herstellung neuer Bestattungsartikel.
Nach wie vor, können Sie direkt bei Ibis bestellen. Lieferung und Rechnungen versorgt Bogra. Der Preis bleibt aber derselbe.

Bogra GmbH
Voorland 2
1601 EZ Enkhuizen
Ihre Kontaktperson ist Herr Haselhoff
T 0031 228 312 545
F 0031 228 314 822
www.bogra.nl


11 March 2003

Utrecht, am Montag den 10. März überreichte Robin Linschoten, ehemaliger Staatssekretär für Soziale Angelegenheiten und Arbeit, dem aus Utrecht stammenden Unternehmen Ibis, Neue Wege der Bestattung, die Trophäe \"Niet-Dom\", was auf Deutsch soviel bedeutet wie, \"Nicht dumm\".

Einstimmig wählte die Jury Ibis als Gewinner, wegen \" der erfolgreichen Entwicklung und Vermarktung innovativer Bestattungsartikel mit persönlicher Ausstrahlung\".
Die Trophäe, für die mit Erfolg durchgeführte Erneuerung, wurde zum 13. Mal auf der Jahresversammlung von Syntens, Unternehmer in Mittel-und Kleinbetrieben, überreicht.
Der Preis soll erfolgreiches und innovatives Unternehmertum stimulieren.

Sehr beeindruckt war die Jury durch \"die Leidenschaft mit der Ibis sich für eine Neuorientierung in Denken, Handeln, Produkt und Dienstleistung einsetzt\". Gelobt wurde vor allem die deutliche Strategie und die erfrischende Art wie Hans Rademaker und René Fleur Unternehmertum verstehen. Ausserdem war die Jury berührt durch die Art, wie diese Unternehmer mit dem Thema Tod umgehen und ihm einen angemessenen Platz einräumen. \"Dieses Unternehmen operiert in einem besonderen, von Tabus besetzten Markt. Durch seine Produkte liefert Ibis einen wichtigen Beitrag zur Tatsache, dass der Tod ein Teil des Lebens ist und nicht bloss das Ende.\", lautete die Schlußfolgerung im Jurybericht. Hans Rademaker von Ibis erläutert: \"Wir wollen mit unseren Produkten die ,harte' technische Erneuerung mit der ,weichen' gesellschaftlichen Erneuerung verbinden.\"

Nach Entgegennahme der Trophäe sprach der frischgebackene Gewinner der Beraterin von Syntens, Mechteld Bakkeren, seine Anerkennung aus und bezeichnete sie, \"als unsichtbaren dritten Teilhaber\". \"Sie denkt bei allen Facetten unseres Unternehmens mit. Ihr haben wir es zu verdanken, dass wir von unternehmenden Entwerfern zu entwerfenden Unternehmern geworden sind. \"

Text: website Syntens -innovatienetwerk voor ondernemers-


niet-domtrofee

niet-domtrofee

1 February 2003

Bemerkenswerte Ausstellung auf der Bücherwoche 2003

Öffentliche Bibliotheken, Buchhändler und Bestatter hatten sich zusammengetan, um während der Bücherwoche (12. bis 22. März) an gut vierzig Stellen eine aussergewöhnliche Ausstellung zum Thema Tod zu organisieren. Mit dieser Aktion beabsichtigten die Teilnehmer mit dem Tabu in Bezug auf den Tod aufzuräumen. Das Thema der Bücherwoche, STYX- Leben und Tod in der Literatur, wurde sehr passend mit dem Bücherregalsarg zum Ausdruck gebracht. Ein echter Sarg, der seinem Besitzer zeitlebens als Bücherregal dient.
Die Regalbretter, die später als Deckel verwendet werden, waren während der Ausstellung mit Büchern über Trauerbewältigung, Bestattungskultur und Bestattungsliteratur gefüllt.
Die Designer und Produzenten des Bücherregalsargs, Ibis, Neue Wege der Bestattung, aus Utrecht, hatten ungefähr fünfzig Bibliotheken und Buchhandlungen mit einem regionalen Bestatter in Kontakt gebracht.


De boekenkastkist in de bibliotheek

De boekenkastkist in de bibliotheek

14 April 1994

Trouw Donnerstag, 14. April 1994

Monique Bedet

"Du willst gewiss früh sterben" ist eine der häufigen Reaktionen, die der Möbeldesigner Hans Rademaker (31) auf seinen selbst entworfenen und angefertigten Sarg bekommt. "Nein, aber ich will wohl darüber reden", ist seine todsichere Antwort. Durch Konfrontation will er den Tod zum Gesprächsthema machen. Der Sarg steht in seinem Wohnzimmer und wird dort in seiner zweiten Funktion, nämlich als Bücherschrank verwendet.

"Der Tod sollte, ebenso wie die Geburt als ein wichtiger Teil des Lebens betrachtet werden", sagt Rademaker. "Ich habe den Sarg gezimmert, weil das Gesprächsthema Tod enttabuisiert und besser in unser Leben integriert werden muss. Der Tod kommt nicht nach dem Leben, sondern gehört nun einmal zum Leben. Genauso wie man sich mit Anderen über eine anstehende Geburt unterhält, über Erziehung und Beziehungen, müsste man sich auch ungezwungen über den Tod unterhalten können." 1993 hat er sein Studium Produktgestaltung und 3D Designan der Kunstakademie in Utrecht abgeschlossen und arbeitet nun in derselben Stadt als selbstständiger Designer und Möbeltischler.

"Viele Leute sind es nicht gewöhnt, über ihren Tod nachzudenken und ergreifen darum kaum die Initiative ihren Abschied gut zu regeln. Die Werbung der Bestattungsinstitute zeigt, wie gerne wir denen alles überlassen. Ein Bestatter regelt alles, außer der Trauerbewältigung. Die Verbrennung dauert 20 Minute, danach gibt es eine Tasse Kaffee und man geht wieder nach Hause. Die Atmosphäre in den Krematorien ist kühl und die Räume sind steril. Zuhause angekommen beginnt das Elend. Zeit zur Verarbeitung der Trauer gab es nicht."

Der 31-jährige Möbeldesignerhat beschlossen, schon jetzt über seinen Tod nachzudenken: "Ich wollte ganz ernsthaft an meinem Plan arbeiten, und dazu war ein eigener Sarg die einzig richtige Methode. Hätte ich ihn für jemand anders gemacht, wäre ich unglaubwürdig, weil ich dann ja nicht mit mir selbst konfrontiert wäre. Durch die Arbeit am eigenen Sarg ist das Gespräch über den Tod für mich jetzt leichter geworden als früher. Es hat mir viel gebracht und ich hoffe, dass es auch anderen hilft. Ich will die Diskussion anzetteln."
Die Herstellung des Sarges löste in seiner Umgebung tatsächlich einigen Wirbel aus. "Fehlt dir was", fragten einige Bekannte, als sie von seinem Plan hörten. "Andere sagten, sie fändenes schrecklich, dass meinen Hinterbliebenen der Anblick eines weißen Flecken auf der Tapete bleibt, wenn der Sarg weg ist. Sie finden es unheimlich, aber das ist es nicht. Ich glaube, sie sind es nicht gewöhnt, über den Tod zu sprechen."

Der Sarg macht keinen düsteren Eindruck. Er ist schlicht von hellem Holz, und im Wohnzimmer nimmt er sich aus, wie ein moderner Bücherschrank.
"Das war auch die Absicht. Es soll ja nicht so sein, dass man andauernd mit dem Tod konfrontiert wird, wenn der Blick auf den Bücherschrank im Zimmer fällt. Aber wenn Besucher Bemerkungen über den Bücherschrank machen, erzähle ich ihnen gerne die ganze Geschichte. Wenn ich ihn betrachte, denke ich jedoch selten daran, dass ich da mal drin liegen werde. Nur die Arbeit daran war für mich ein emotionalesEreignis." Die Kombination Sarg/ Bücherschrank ist entstanden, weil beide Ähnlichkeit miteinander haben, meint Rademaker.

"Wenn man bei jemanden zu Gast ist, kann man am Inhalt des Bücherschranks ablesen was ihn interessiert: der Inhalt eines Bücherschranks ist ein Spiegel des Lebens einer Person.
So wie der Bücherschrank die Umhüllung aller Bücher ist, so formt der menschliche Körper die Hülle für alle Ideen des Menschen. Wenn ich sterbe, bleiben meine Bücher zurück und ich hoffe, dass meine Ideen, das, was ich versucht habe zum Ausdruck zu bringen, in anderen Menschen weiterleben. Die Hülle, mein Körper, verschwindet zusammen mit dem Sarg. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich bin davon überzeugt, dass man in diesem Leben alles geben muss, was man in sich hat."

Der Bücherschrank ist ein schmales hoch stehendes Fichtenholzmöbel. Die Regalbretter haben einen Knick in der Mitte, wodurch die Bücher von selbst gegen die Wand lehnen. Bücherstützen sind hierdurch überflüssig.
Der Bücherschrank wird zum Sarg umfunktioniert, indem man die Regalbretter nach vorne herauszieht. Zusammen formen die Bretter den Sargdeckel, sie greifen wie Nut und Feder exakt ineinander. Beim Transport des Sarges sind die Träger durch einen umlaufenden Rand mit Handgriffen darin symbolisch miteinander verbunden. Der ganze Sarg ist ausaltem Holz gemacht.
"Früher war es üblich, schon in jungen Jahren Holz für den eignen Sarg zu sammeln. Das Holz wurde auf dem Dachboden bewahrt, und im Todesfall brauchte der Tischler nur noch einen Sarg daraus zu zimmern. Da ich selbst immer Abfallholz in meinen Produkten verarbeite, fand ich es passend meinen Sarg aus Abfallholz herzustellen."
"Die Arbeit mit altem Holz kann lästig sein, da sich schon mal ein Loch oder ein Knorren gerade dort befindet, wo man es nicht gebrauchen kann. Aber diesen verunzierenden Aspekt kann man auch zu seinem Vorteil verändern. Die unerwünschten Löcher im umlaufenden Rand des Sarges habe ich mit kleine kontrastfarbigen Holzblöckchen gefüllt, sodass sie den Gesamteindruck mitbestimmen."
Beerdigen erscheint dem Möbeldesignerbesser als Einäschern: "Eine Beerdigung bietet mehr Raum für die persönliche Gestaltungund dadurch auch für das Abschied nehmen. Ich möchte gerne, dass der Sarg getragen wird, darum habe ich auch leichtes Fichtenholz verwendet. Er soll einfach mit Seilen herabgelassen werden und nicht mit so einem Aufzug. Und die Hinterbliebenen dürfen selbst mit einem Spaten das Grab zuschaufeln. Nicht mit so einem kleinen Schippchen ein Häufchen Erde auf den Sarg werfen."
"Ich möchte keinen ästhetischen Unsinn; das Leben verläuft ja auch nicht immer planmäßig. Mir geht es um die Wahrnehmung. Die sterilen Handlungen, wie zum Beispiel das automatische Versenken des Sarges im Krematorium, sind entstanden, weil die Menschen sich beim Tod keinen Rat wussten. Wenn der Tod gut zum Leben passt, kann eine andere Art der Bestattung kein Problem sein."
"Früher war der Tod, mehr als heute, ein Bestandteil des Lebens: man erlebte ihn aus nächster Nähe. Man wurde immer zuhause aufgebahrt und es gab viele Rituale. Durch Verschwinden des Glaubens sind auch diese Rituale in Vergessenheit geraten. Aber die Menschen sind wieder auf der Suche nach neuen Bräuchen. Bei meinem Sarg könnte man den Deckel jeden Tag ein Stückchen schließen, indem man jeweils ein Regalbrett dazulegt. So werde ich langsam den Blicken entzogen. Meine Angehörigen dürfen meinen Sarg auch selbst zuschrauben, die Bohrlöcher sind schon da. Es ist aber noch die Frage, ob die Angehörigen das auch wollen. Ein Ritual muss sich entwickeln."
"Ich entdecke in meiner Umgebung mehr Offenheit, wenn es um den Tod geht, und dass man darüber nachdenkt. Das ist ein gutes Zeichen. Zum Teil haben Aidspatienten hierzu beigetragen, da sie die Zeit haben, sich auf ihren Tod vorzubereiten. Ich hoffe, mit meinem Sarg, einen Beitrag zur Fortsetzung der Diskussion beizusteuern.
Hans in zijn eerste boekenkast-kist Foto: Maartje Geels voor Trouw

Hans in zijn eerste boekenkast-kist Foto: Maartje Geels voor Trouw